Musikinstrumente mit Z
Zampoña, Zarb und Zurna erzeugen ihren Klang mit Röhren, einer Membran beziehungsweise einem Doppelrohrblatt. Zither bezeichnet eine Familie von Saiteninstrumenten, nicht ein einziges Modell aus nur einem Land.
Instrumente mit Z und ihre Funktionsweise
| Instrument | Familie | Erkennungsmerkmale |
|---|---|---|
| Zampoña | Blasinstrument, Panflöte | Bezeichnung für Röhrenbündel in andinen Traditionen. Man bläst über die offenen Röhrenenden; ihre Anordnung unterscheidet sich je nach Instrument. |
| Zarb, Tombak oder Tonbak | Schlaginstrument, Membranophon | Iranische, kelchförmige Handtrommel. Das Fell und verschiedene Handbewegungen ermöglichen unterschiedliche Anschläge. |
| Zither | Saiteninstrument | Instrumentenfamilie mit Saiten auf einem Träger ohne gesonderten Hals. Je nach Instrument werden sie gezupft, geschlagen oder gestrichen. |
| Zurna | Blasinstrument, Doppelrohrblatt | Instrument mit konischer Bohrung und erweitertem Schalltrichter, insbesondere in der Türkei und benachbarten Traditionen verbreitet. Seine Tonerzeugung unterscheidet sich von der einer kantenangeblasenen Flöte. |
Eine Zampoña ist keine Quena
Eine Zampoña besteht aus mehreren Röhren, deren Tonhöhe von Länge und Bauweise abhängt. Eine Quena hat eine einzige Röhre mit Grifflöchern. Zwischen Röhren zu wechseln erfordert andere Bewegungen, als auf derselben Röhre die Griffkombination zu ändern. Mehr über Quena und Quenacho steht im französischsprachigen Q-Verzeichnis.
Zarb, Tombak, Tonbak: unter verschiedenen Schreibweisen suchen
Diese Namen werden für die iranische Kelchtrommel verwendet. Achte bei einer Vorführung auf den Unterschied zwischen Schlägen in der Mitte, am Rand und leichteren Bewegungen. Es handelt sich weder um ein Stabspiel noch um ein Saiteninstrument. Das Bulletin des Metropolitan Museum über Musikinstrumente zeigt unter anderem eine persische Tombak.
Zithern können sehr unterschiedlich aussehen
Koto, Qanun und Yangqin stammen aus unterschiedlichen Traditionen, haben aber Saiten auf einem Träger ohne gesonderten Hals. Entscheidend bleibt die Spielweise: Die Yangqin wird geschlagen, die beiden anderen werden in den hier beschriebenen üblichen Formen gezupft. Zithern können daher sehr unterschiedliche Formen und Klänge haben.
Die Zurna gehört dagegen zu den Doppelrohrblattinstrumenten. Das organologische Vokabular des Getty ordnet sie den Instrumenten mit Doppelrohrblatt und konischer Bohrung zu. Vergleiche sie mit der Oboe im französischsprachigen H-Verzeichnis.
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